KL Süd: TuS/WE Hirschau – 1. FC Rieden

Kreisliga Süd: TuS/WE Hirschau – 1. FC Rieden
Der 1. FC Rieden ist in seiner derzeitigen Lage wahrlich nicht zu beneiden. In den letzten drei Begegnungen gab es drei heftige Schlappen (0:4 in Rosenberg / 1:4 zuhause gegen den FC Edelsfeld / 3:6 bei der SG Traßlberg/Poppenricht) mit insgesamt 14 Gegentreffern zu beklagen. Die neu formierte Abwehr benötigt dringend Stabilität, damit den Gegnern das Tore schießen gegen die Vilstaler zukünftig nicht mehr so leicht gemacht wird. Am kommenden Sonntag erwartet das Studtrucker-Team beim Tabellenfünften TuS/WE Hirschau (Anstoß: 15:15 Uhr) die nächste Herkulesaufgabe. Die Kaolinstädter sind auf eigenem Terrain bisher ungeschlagen (3 Siege, 1 Remis) und mussten in den bisher gespielten acht Partien überhaupt nur eine einzige Niederlage (0:5 - Königstein) hinnehmen.
Die Truppe von Spielertrainer Andreas Meyer kann mit dem zurückliegenden Saisonverlauf mehr als zufrieden sein und geht als klarer Favorit in dieses Aufeinandertreffen. Vergangenen Freitag erkämpfte man sich zudem ein respektables 2:2-Unentschieden beim heimstarken SV Freudenberg. Ganz anders sieht die Situation beim 1. FC Rieden aus. Die Personalsituation hat sich mit den vielen Langzeitverletzten und angeschlagenen Spielern sehr zugespitzt. Nun wird mit einigen Akteuren aus der A-Jugend versucht, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Der Auftritt bei der Nachholpartie bei der SG Traßlberg/Poppenricht hatte einige Höhen und Tiefen. Besonders erfreulich ist aber die Tatsache, dass sich die junge Mannschaft nach einem schnellen 0:3-Rückstand nach 20 Minuten niemals ergab und der derzeit besten Heimmannschaft der Liga über weite Strecken durchaus Paroli bieten konnte.
Riedens Coach Timo Studtrucker „ Ich fand den Auftritt der neu formierten jungen Mannschaft in Traßlberg sehr beherzt, auch wenn die drei schnellen Gegentore das Match natürlich vorentschieden haben. Wir müssen das Positive daraus ziehen und daran arbeiten Stabilität in die Defensive zu bekommen. Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen an uns glauben, die zweite Halbzeit in Traßlberg stimmt mich da sehr optimistisch.“
Artikel Peter Gattaut



