KL Süd: SpVgg Schirmitz – 1. FC Rieden

SpVgg Schirmitz – 1. FC Rieden
Zum Rückrundenauftakt gastiert der 1. FC Rieden um 14:15 Uhr beim wiedererstarkten Bezirksliga-Absteiger aus Schirmitz. Die Platzherren holten in den letzten drei Begegnungen 5 Punkte, rangieren jetzt auf Tabellenplatz 12 (9 Zähler) und sind nur noch 2 Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Die Weidener Vorstädter blicken auf eine schwierige Saison zurück. Bereits nach dem 2. Spieltag warf Coach Fabian Hirmer das Handtuch und trotz der Übernahme von Neu-Trainer Moritz Lang hagelte es eine Niederlage nach der anderen. Mittlerweile hat sich das Team gefangen, was unter anderem auch der letzte Punktgewinn gegen den SV Freudenberg (1:1) unterstreicht. Mit 34 Gegentoren stellen sie zwar nach wie vor die zweitschlechteste Defensive der Liga (nur Schlusslicht VFB Rothenstadt hat sich mit 54 Einschlägen mehr Treffer eingefangen), doch in den letzten drei ungeschlagenen Partien kassierten sie nur zwei Gegentreffer. Im Hinspiel waren sie gegen personell besser aufgestellte Vilstaler (17 Punkte) chancenlos und fingen sich eine 0:4-Klatsche ein. Die aktuelle Situation für das Rückspiel spiegelt sich aber nun ganz anders wider. Die Truppe von FCR-Trainer Timo Studtrucker muss derzeit mit vielen Langzeitverletzten klarkommen und improvisiert von Spiel zu Spiel, um jedes Mal eine schlagfertige Truppe auf den Platz zu bekommen. Nichtsdestotrotz hat man aus der Not eine Tugend gemacht. Einige sehr talentierte A-Jugend-Spieler haben sich im Haifischbecken der Kreisliga schon freigeschwommen. Vergangenen Sonntag wurde man beim effizienten Tabellendritten TSV Königstein (0:3) deutlich unter Wert geschlagen. Die nächsten drei Spiele werden für Rieden richtungsweisend sein. Riedens Coach Timo Studtrucker: „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, aber wir dürfen in Schirmitz auf keinen Fall leer ausgehen. Wir wollen anknüpfen an die erste starke Halbzeit in Königstein, wo wir taktisch diszipliniert und mit gefährlichem Umschaltspiel agiert haben. Ziel wird es sein, unsere Chancen besser zu nutzen und diese Vorgehensweise über 90 Minuten durchzuhalten.“
Artikel Peter Gattaut



