KL Süd: FV Vilseck – 1. FC Rieden 0:2 (0:0)

Kreisliga Süd: FV Vilseck – 1.FC Rieden 0:2 (0:0)
Mit einem 2:0-Auswärtssieg in Vilseck bewahrt sich der 1. FC Rieden im Saisonfinale nächsten Samstag gegen Schmidmühlen die Minimalchance auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Allerdings reicht den direkten Kontrahenten TuS Rosenberg ein Sieg im Heimspiel gegen den FC Weiden Ost II.
Nur ein Unentschieden (direkter Vergleich für den FCR.) und eine Niederlage der Hüttenstädter, bei einem gleichzeitigen Sieg der Riedener im Vilstalderby gegen Schmidmühlen, würden die Pospiech-Elf noch auf den zweiten Platz katapultieren. Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich in Vilseck zu keiner Zeit ein Fußballspiel auf hohem Niveau. Der Gast hatte in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile, doch glasklare Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Pech für Bastian Härtl, dass sein Tor in der 22. Minute wegen knapper Abseitsstellung abgepfiffen wurde.
Die Gastgeber kamen in der 34. Minute durch einen Freistoß von Jona Lang zum ersten Torschuss, der aber hoch über den Kasten ging. Nach dem Seitenwechsel hatten die Platzherren ab der 55. Minute ihre beste Phase, ein satter Fernschuss von Dominik Rudlof krachte in der 58. Minute gegen die Querlatte und zwei Minuten später verpasste Michael Bauer eine scharfe Hereingabe nur um Haaresbreite. In der 65. Minute scheiterte Moritz Rahm in aussichtsreicher Position am FV-Schlussmann. 6 Minuten später die Riedener Führung durch Sven Florek, der mustergültig von Patrick Hosch bedient wurde und alleine vor Keeper Stephan Pröls die Nerven behielt und zum 0:1 einschoss.
Rieden hatte wenig Mühe, die zaghaften Angriffsbemühungen der Heimelf im Keim zu ersticken, und verwaltete lange Zeit das Ergebnis. In der Nachspielzeit lief Bastian Härtl nach einem langen Ball von Daniel List alleine auf den gegnerischen Torwart zu, behielt die Übersicht und machte mit dem 0:2 endgültig den Deckel drauf.
Tore: 0:1 Sven Florek (71.) 0:2 Bastian Härtl (91.)
Schiedsrichter: Andreas Basler
Zuschauer: 130
Artikel Peter Gattaut



