KL Süd: 1. FC Rieden – VFB Rothenstadt

Kreisliga Süd: 1. FC Rieden – VFB Rothenstadt
Am kommenden Samstag um 16:00 Uhr empfängt der 1.FC Rieden auf heimischen Gelände den Tabellenletzten aus Rothenstadt. Der VfB war als Liga-Wechsler im Vorjahr Tabellenelfter der Kreisliga Nord. In der neuen Umgebung der Kreisliga Süd ist man allerdings schon früh hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet.
Die Bilanz der ersten beiden Begegnungen liest sich ernüchternd. Zwei hohe Niederlagen (0:6 in Traßlberg und 0:5 zu Hause gegen Freudenberg) bedeuten einen klassischen Fehlstart, zudem warten die Weidener Vorstädter noch auf den allerersten Torerfolg der neuen Saison. Dass der Motor noch gewaltig stottert, kommt allerdings nicht von Ungefähr. VfB-Trainer Manuel Funk musste nach sechs Abgängen und stolzen 13 Neuzugängen einen riesigen personellen Umbruch moderieren.
Es ist deutlich absehbar, dass es noch einiges an Zeit benötigen wird, bis die neu formierte Truppe endgültig in der Liga ankommt und die Rädchen ineinandergreifen. Die Studtrucker-Truppe musste letztes Wochenende eine extrem schmerzliche 1:2-Niederlage bei der Landesliga-Reserve in Luhe-Wildenau hinnehmen, und das durch einen sehr abseitsverdächtigen Gegentreffer in allerletzter Minute. Dennoch sucht man die Schuld in Rieden nicht nur beim Unparteiischen. Vor dem späten K.o. agierte das Team schlicht zu uneffektiv und leistete sich zu viele Fehler. Gute 15 starke Minuten reichen in dieser ausgeglichenen Liga eben nicht aus, um einem spielstarken Gegner über die volle Distanz die Stirn zu bieten.
Gegen den angeschlagenen Gast aus Rothenstadt zählt daher am Samstag nur ein Heimsieg, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht frühzeitig zu verlieren. Riedens Coach Timo Studtrucker:" Wenn wir uns in der Tabelle oben festsetzen wollen, ist es unsere Pflicht dieses wichtige Heimspiel gegen Rothenstadt zu gewinnen. Wir müssen wieder unsere Basics im Spiel finden und ganz klar aus unseren Fehlern in Luhe lernen.
Der Kader bleibt im Vergleich zur Vorwoche unverändert, lediglich hinter dem Einsatz des angeschlagenen Kapitäns Patrick Hosch steht aktuell noch ein Fragezeichen."
Artikel Peter Gattaut



