Riedener Turnhalle gut gefüllt

Beim Kinderfasching kamen die Kids auf ihre Kosten
Die Veranstalter des 1. FC Rieden strahlten übers ganze Gesicht – und das aus gutem Grund! Beim diesjährigen Kinderfasching verwandelte sich die Riedener Mehrzweckhalle erneut in ein Meer aus Farben, Lachen und purer Lebensfreude. Schon beim Betreten spürte man: Hier liegt Magie in der Luft. Hand in Hand mit Eltern und Großeltern stürmten unzählige kleine Prinzessinnen, Superhelden, Tiere und Fantasiegestalten das bunte Treiben – liebevoll kostümiert, mit leuchtenden Augen und einer Energie, die selbst die Erwachsenen mühelos ansteckte.
Mit roten Wangen, glitzernd geschminkt und voller Begeisterung zeigten die Kinder den „Großen“, wie man Fasching wirklich feiert: ausgelassen, unbeschwert und mit ganzem Herzen. DJ Tulpenheinrich (Tobias Wagner) sorgte dafür, dass kein Fuß stillstand. Bei Stimmungshits wie „Ab in den Süden“, „Mama Lauda“, „Die Hände zum Himmel“, „Es steht ein Pferd auf den Flur“ oder „Rucki Zucki“ bebte die Halle – und die Kids sangen, tanzten und klatschten, als gäbe es kein Morgen.
Beim Schokokuss-Wettessen wurde gejubelt und gelacht, beim Luftballontanz eifrig balanciert, und die Polonaise schlängelte sich fröhlich durch die Halle. Staunende Gesichter gab es bei der Zaubershow von Leslie Teah aus Ensdorf, als kleine Münder offen standen und Augen vor Verwunderung funkelten.
Der unbestrittene Höhepunkt des Nachmittags aber war der Auftritt der Riedener Nachwuchsgarde der Narrhalla Rot-Weiß-Gold. Mitreißend, schwungvoll und voller Stolz eroberten sie die Bühne. Das Kinderprinzenpaar Leonie I und Max I bezauberte nicht nur mit Schlagfertigkeit und Charme, sondern auch mit einem eleganten Prinzenwalzer, der mit tosendem Applaus belohnt wurde. Die Kindergarde riss Jung und Alt gleichermaßen mit – und durfte die Tanzfläche erst nach einer frenetisch geforderten Zugabe verlassen.
Was an diesem Nachmittag blieb, waren nicht nur Konfetti auf dem Boden, sondern vor allem das, was wirklich zählt: lautes, ehrliches Kinderlachen, strahlende Augen – und das warme Gefühl, gemeinsam einen unvergesslichen Fasching erlebt zu haben.
Texte Peter Gattaut




