In Gedenken an Markus Staufer

Markus Staufer ist tot – dies ist die unfass­bare und tragis­che Nachricht, die am ver­gan­genen Fre­itag seinem Heima­tort Rieden erre­ichte.

Am 06.10.19 war Markus Staufer zusam­men mit sein­er Ehe­frau Eva mit dem Auto in den bay­erischen Voralpen unter­wegs. Auf der B 11 kam es dann zum tragis­chen Frontalzusam­men­stoß, bei dem Markus Staufer keine Chance zum Auswe­ichen hat­te. Bei­de wur­den zunächst schw­erver­let­zt in Kranken­häuser gebracht. Markus Staufer zeigte sich zuver­sichtlich, die Geschäfte in seinem mit­tel­ständis­chen Bau­un­ternehmen bald wieder aufnehmen zu kön­nen. Sein Zus­tand war nach eini­gen Tage soweit sta­bil, so dass er in ein heimat­na­h­es Kranken­haus ver­legt wer­den sollte. Doch dazu kam es nicht mehr, denn Staufer ver­starb für alle uner­wartet und ohne jede Vor­war­nung an den Fol­gen des Unfalls.

Mit Markus Staufer ver­liert der 1. FC Rieden einen großen Förder­er des Vere­ins, dem ins­beson­dere der Nach­wuchs sehr am Herzen lag. Er unter­stützte nicht nur das nach sein­er Fir­ma benan­nte und weit über die Region hin­aus bekan­nte jährliche „Staufer-Bau-Fußballju­gend­turnier“. Vielmehr hat­te er – trotz all der Ver­ant­wor­tung, die die Leitung sein­er Fir­ma mit sich brachte – stets ein offenes Ohr für die Belange des Vere­ins. Neben kleineren Ver­anstal­tun­gen, Christ­baumver­steigerun­gen, mehreren Spon­soringak­tio­nen, Tombo­las usw. zeigte sich dies beson­ders ein­drucksvoll im Mai diesen Jahres bei „Rock & Run“ mit dem Zielein­lauf des Land­kreis­laufes. Für das gute Gelin­gen dieser mehrtägi­gen Ver­anstal­tung wurde der 1. FC Rieden im gesamten Land­kreis sehr gelobt. Doch ein Großteil dieser Anerken­nung gilt den Fir­men, die den FC Rieden dabei unter­stützt haben und damit vor allem auch Markus Staufer. Ohne Zögern bot er seine Hil­fe an, stellte Fahrzeuge, Per­son­al und vielschichtiges Equip­ment – von z. B. Stromk­a­beln über Groß­con­tain­er, Beleuch­tung und vieles mehr – zur Ver­fü­gung. Auch für die aktuell geplanten Umbau- und Ren­ovierungs­maß­nah­men am Sport­platz set­zte sich Markus ein. So erstellte er nach etlichen Besprechun­gen mehrere Pla­nungskonzepte und stand mit der FC-Vor­stand­schaft in regelmäßigem Kon­takt. Den FC Rieden ver­gaß er auch in sein­er let­zten Nachricht nicht, in der er sich für die vom Vor­stand über­mit­tel­ten Gene­sungswün­sche und einen Blu­men­strauß bedank­te: „Danke Hans, Dir und Deinen Lieben, und dem gesamten 1. FC Rieden – die Über­raschung ist vol­lends gelun­gen! Gruß Markus mit Eva“.

Der FC Rieden schätzte Markus Staufer vor allem wegen sein­er Ger­adlin­igkeit, sein­er Zuver­läs­sigkeit und Hil­fs­bere­itschaft. Seine Men­schlichkeit und sein außergewöhn­lich­es Engage­ment für den Vere­in und seine Mit­glieder wird uns für immer in Erin­nerung bleiben. Mit ihm ver­liert der FC Rieden eine ver­di­ente Per­sön­lichkeit. Unser tiefes Mit­ge­fühl und unsere Anteil­nahme gel­ten in diesen schw­eren Stun­den des Abschieds vor allem sein­er Ehe­frau und sein­er Fam­i­lie.

Markus, vie­len Dank für alles, was du für uns getan hast. Wir wer­den Dich nie vergessen.

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