Seit 45 Jahren in allen Bereichen des FC Rieden nicht wegzudenken

Im Kreise sein­er Fußballer feierte Kurt Zit­t­lau sein 45. Jubiläum als Betreuer und Platzwart des 1. FC Rieden. FC-Vor­stand und Fußbal­labteilungsleit­er Hans Fis­cher bedank­te sich bei seinem Kurt’l in ein­er kleine Feier­stun­de im “Hirschen­wirt” mit einem Präsent für sein uner­müdlich­es Engage­ment, Spielführer Patrick Hosch über­re­ichte ihm einen Gutschein mit den besten Wün­schen für die kom­menden Jahre.

Es war die Zeit der Schlagho­sen, die Olymp­is­chen Som­mer­spiele in München waren vor­bei und am 28.10.1972 startete nicht nur der erste Air­bus A 300 zu seinem Jungfer­n­flug, son­dern ein — damals noch — junger Bursche mit 21 Jahren entschloss sich, eine unver­gle­ich­liche Kar­ri­ere zu starten. Unter Train­er Alfred “Gust” Hauser über­nahm Kurt Zit­t­lau in der dama­li­gen B-Klasse das Ehre­namt des Betreuers der Fußball­mannschaften. 1985 wur­de Zit­t­lau vom dama­li­gen Abteilungsleit­er Got­thard Fär­ber sog­ar mit einem lebenslan­gen und nur vom Vere­in ein­seit­ig künd­baren “Ver­trag” als Betreuer und Platzwart aus­ges­tat­tet. Sei­ther hat der “Kurt’l” nicht nur Höhen, son­dern auch Tiefen im Vere­in miter­lebt. Viele Train­er sah er kom­men und gehen, Auf­stiege bis hin­auf zur Bezirk­soberli­ga wur­den gefeiert und so mancher Abstieg hin­un­ter bis zur heuti­gen A-Klasse musste betrauert wer­den. Leg­endär waren aber auch die Train­ingslager, Aus­flugs­fahrten und die Abschlussfahrten nach Hopf­garten.

Nach dem Abschlusstrain­ing der Senioren­mannschaften schreibt Zit­t­lau in Abstim­mung mit den Train­ern die Mannschaft­sauf­stel­lun­gen und hängt sie in den Schaukästen in Rieden aus. Unter der Woche ist er unab­hängig von der Wit­terung fast täglich auf dem Sport­gelän­de anzutr­e­f­fen. Die kerzenger­aden Markierungslin­ien auf den Spielfeldern — die ihres­gle­ichen suchen — stam­men vom Kurt genau­so wie an den Spielt­a­gen die akku­rat vor­bere­it­eten Trikots des Spiel­er in den Kabi­nen.

Sein Engage­ment im Vere­in erstreck­te sich jedoch über den Bere­ich des Betreuers hin­aus. In der Region war er auf allen Plätzen als Lin­ien­richter des FC bekan­nt, sog­ar beim Bene­fizspiel der BR-Stern­stun­den­mannschaft lief er mit Fußbal­l­le­gen­den wie Carsten Wet­tberg, Dieter Eck­stein und Peter Meß­mann aufs Spielfeld. Im außer­sportlichen Bere­ich war bei Bau­maß­nah­men, wie Sportheim- und Sport­platzbau auf ihn immer Ver­lass.  Eine große Unter­stützung ist er weit­er­hin für den Platzwart Josef Popp. Auch bei sämtlichen Ver­anstal­tun­gen ist er immer ohne Aufhebens helfend zur Stelle, sog­ar als Niko­laus hat er am 05.12. regelmäßig seinen großen Auftritt.

Sein großar­tiges Engage­ment wird nicht nur auf Vere­in­sebene gewürdigt. 2013 gab’s für Zit­t­lau mit MdL Rein­hold Strobl, Ober­bürg­er­meis­ter Wolf­gang Dan­dor­fer, Bezirk­srat Mar­t­in Preuß und dem dama­li­gen BFV-Bezirksvor­sitzen­den Max­i­m­il­ian Karl den ganz großen Bahn­hof im Amberg­er Rathaus. BFV-Kreisehre­namts­beauf­tragter und Lauda­tor Josef Gläßl über­re­ichte an Kurt Zit­t­lau bei der DFB-Son­derehrung den Ehre­namt­spreis samt DFB-Uhr und Urkun­de. Der 1. FC Rieden wün­scht seinem “Kurt’l” noch viele schaf­fens­fro­he Jahre bei bester Gesund­heit!

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